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Internationale Zigarren

Flor de Copán

Es ist eine Begegnung mit einem alten Mann in Honduras, die meine Leidenschaft für die Zigarren Flor de Copàn Maduro für immer manifestierte. Jorge Bueso, 91 Jahre alt, den seine Landsleute nur "Don Jorge" nennen, und diese Form der Hochachtung hat seinen Grund. Ohne den "Don" hätte die Zigarrenproduktion in dem mittelamerikanischen Land nicht die Bedeutung, die sie heute hat. Er gründete die Flor-de-Copan-Manufaktur und war vor allem der erste, der kubanischen Tabaksamen auf den amerikanischen Kontinent "schmuggelte".

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Versteckt im Hosensaum

Ausgerechnet die kubanische Revolution half "Don Jorge", den besten Tabak-Samen der Welt sozusagen incognito nach Honduras zu holen. Denn etliche Tabakbauern und Produzenten kehrten den neuen regierenden Revolutionären den Rücken. Einige holte der "Don" in sein Land - mit Tabaksamen in Hosensäumen und anderswo versteckt. Heute haben die Zigarren aus seiner Fabrik Weltruf und jeder Tag von „Don Jorge“ Bueso beginnt noch immer mit einer Zigarre. Inzwischen führen zwar seine Nachkommen die Fabrik, doch bei den Blends in seiner Fabrik mischt er ebenso weiterhin mit wie als Präsident der Tabakvereinigung in der gesamten Region Copan. Die Produktion in seiner Fabrik ist von 3000 Zigarren am Tag in den vergangenen 35 Jahren auf heute 50 000 gestiegen. Auch die Trends hat „Don Jorge“ im Blick. Für sich selbst kreiert er gern Puros mit gehaltvollem Aroma, „und der Markt in den USA entwickelt sich im Gegensatz zu Europa ebenfalls in diese Richtung. Vor zehn Jahren war das noch anders.“

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Von den Mayas bis zur Maduro

Aber die Geschichte der Zigarren in Honduras beginnt eigentlich schon ein paar Tausend Jahre früher. Bereits die Mayas wussten, wo die besten klimatischen Bedingungen zu finden sind und haben Tabak im Gebiet um Santa Rosa de Copàn angebaut, einer kühlen Hügelregion in Honduras nahe der Grenze zu Guatemala und El Salvador. Genau hier wird heute auch die Flor de Copàn Maduro von Hand gefertigt. Seit der Einführung der For de Copan schreibt die Marke eine Erfolgsgeschichte: Es ist eine Marke, die den Zeitgeist trifft.Nicht verwunderlich also, dass diese Marke in der Vergangenheit mehrmals ausgezeichnet wurde, unter anderem mit der „Cigar Trophy – Best Brand Honduras 2008“ des European Cigar Journals und mit „Brilliant in 2008“ für die Maduro Belicoso.

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Zwei Jahre Lagerung verstärken die Färbung

Das extrem dunkle Deckblatt der Maduro Linie wurde speziell für diese Serie selektiert und weitere zwei Jahre abgelagert, da durch die Lagerung die dunkle Färbung noch verstärkt wird. Lediglich maximal 2 Prozent der gesamten Ernte haben die Qualität, um als Deckblätter verarbeitet werden zu können. Bei der Flor de Copán Maduro stammen die Deckblätter aus San Andrés Marron in Mexiko. Es sorgt für die ausgewogene Süße und Sanftheit. Die Einlage ist eine gelungene und vollmundige Mischung von Tabaken aus Honduras und Nicaragua. Sie sind reichhaltig, komplex und hocharomatisch. Das Umblatt stammt ebenfalls aus Honduras, um die Charakteristik des Herkunftslandes zu unterstreichen. Das Ergebnis ist eine volle, harmonisch ausbalancierte Zigarre vom Deckblatt bis zur Einlage mit Aromen von Nadelgehölz und Schokolade. Bis auf das Gordito-Format werden alle Formate in ein Zedernholzblatt gehüllt, dessen Duft sich auf die Cigarren überträgt und ihnen ein eigenes, unverwechselbares Aroma verleiht.

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Von der Flor de Copán Maduro sind bei ausgewählten Fachhändlern sechs Formate erhältlich: Demi Tasse (128 mm lang, Durchmesser 11,9 mm), Corona (138 mm und 15,9 mm), Rothschild (128 mm und 19,8 mm), Gordito (118 mm und div.), Belicoso (150 mm und 20,6 mm) und Churchill (180 mm und 19,8 mm).

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Ashton Virgin Sun Grown

1985 hatte der Importeur und Zigarrenhändler Robert Levin genug von seinem Tagesgeschäft und kreierte mit Ashton seine ganz eigene Zigarre – der Beginn eines Siegeszuges. Inzwischen gilt Ashton als eine der ganz großen Marken, was nicht zuletzt auch der der Erfahrung der berühmten Fuente-Familie zu verdanken ist, die Levin mit ihrer Sachkenntnis von Anfang an unterstützt haben.

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Berühmtestes Prokukt: Die Ashton Virgin Sun Grow, eine unglaublich ausgewogene Zigarre mit vier bis fünf Jahre lang gelagerten dominikanischen Tabaken und einem ausgewählten Deckblatt aus Ecuador, wo es von der Familie Oliva speziell für die VSG-Serie gezogen wird. Ein sehr komplexer, ausgewogener Geschmack ist das Ergebnis und veranlasste das Magazin "Cigar Aficionado" die Ashton VSG ihr die höchste Note zu geben, die bis dato für eine nichtkubanische Marke vergeben wurde.

Die Kiste mit 24 Torpedos kostet ca. 240 Euro.

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Fuente Fuente Opus X

Die Fuente Fuente OpusX ist eine der seltensten Zigarrenlinien. Das liegt schlicht daran, dass alle verarbeiteten Tabake allein von der Plantage des Herstellers in der Dominikanischen Republik stammen und damit stark limitiert sind. Kein Wunder also, dass diese dominikanischen Zigarren aus der legendären Fuente-Manufaktur in Deutschland hin und wieder ausverkauft sind. Nur ein Mal im Jahr legt in Hamburg ein Schiff mit einer neuen Lieferung für den deutschen Exklusivimporteur Kohlhase und Kopp in Rellingen an, der auch die Ashton im Portfolio hat.

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Vier verschiedene Tabake sorgen für ein außergewöhnliches Aromenspektrum

Auch was das Aromen-Spektrum und die kräftige, ölige Geschmackstextur angeht, gelten die Zigarren der Linie Fuente Fuente OpusX unter Genießern als außergewöhnlich. Dieses intensive Aromenspiel wird auf die besondere Einlage zurückgeführt, für die mindestens vier verschiedene Tabake von den Chateau-de-la-Fuente-Plantagen verwendet werden. Darüber hinaus sind die Zigarren für ihre erstklassige Rollung, einen perfekten Zugwiderstand, makellosen Abbrand und Ascheverlauf bekannt. So wurden immerhin die Short Belicoso im vergangenen Jahr vom Magazin Cigar Aficionado als „Beste Zigarre des Jahres“ und gerade eben auch die Fuente Fuente OpusX Double Corona in Las Vegas mit der Cigar Trophy in der Kategorie Best Cigar 2011/Dominican Republic ausgezeichnet.

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Den Tabakanbau hat Arturo Fuente in Kuba erlernt

Geschätzt werden die dominikanischen Zigarren von Fuente ebenso für ihre Verarbeitung. Diese Longfiller werden ausschließlich in der familieneigenen Manufaktur handgerollt. Firmengründer Arturo Fuente hatte den Tabakanbau und die Herstellung übrigens in Kuba von seinem Vater gelernt. Im Jahr 1912 hob er sein Unternehmen in Ybor City (Florida) aus der Taufe. Inzwischen befindet es sich in bereits vierter Generation in Familienbesitz.

Wie die Fuente Fuente OpusX zu ihrem Namen kam

Arturo-Fuente-Produktionen gehören zu den beliebtesten der Welt. Die Marke ist bekannt für gehaltvolle Zigarren, ein reiches Sortiment und ein großes Spektrum an Geschmacksrichtungen und Größen. Einzelne Linien sind Raritäten, die es zu einem legendären Ruf bringen konnten. Dazu zählt auch die OpusX, die erst 1995 ihre weltweite Markteinführung hatte. Das sie ihre Zigarren-Linie für ein „Kunstwerk“ halten, manifestierten Carlos Fuente und sein Sohn Carlito bereits im Namen: Opus ist das lateinische Wort für das spanische obra. Das X setzten die beiden Firmenchefs hinzu, weil sie einst unter dem Titel „Projekt X“ begonnen hatten, aus kubanischem Samen, mit kubanischen Methoden auf dominikanischem Boden Tabak zu pflanzen. Die Dopplung Fuente Fuente im Namen der Zigarrenlinie ist zudem der Hinweis auf die Zusammenarbeit von Vater und Sohn. 

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Nur wenige Händler führen die exklusiven Zigarren im Sortiment

Die Zigarren sind bei einigen wenigen Fachhändlern, wie etwa beim Cigarrenmagazin Unter den Linden (www.cigarrenmagazin.eu) in Berlin, bei Tabac Benden (www.cigarworld.de) in Düsseldorf und Pfeifen Huber in München zu haben. Die neu eingetroffenen zehn Formate sind Belicoso XXX (internationale Format-Bezeichnung: Short Belicoso), Double Corona, Fuente Fuente (Corona), Perfecxion No. 2 (Torpedo), Perfecxion No. 4 Series X (Petit Corona), Perfecxion No. 5 (Perla), Perfecxion X (Short Churchill), Reserva D’Chateau (Churchill), Robusto und Super Belicoso (Belicoso). Die Stückpreise liegen zwischen 16 und 30 Euro.

Die Spezialität: Bis zu vier verschiedene, natürlich höchst erlesene Tabake werden bei Arturo Fuente für die Einlagen verwendet. Das Ergebnis: eine immense Bandbreite an Geschmack. Entsprechend groß ist Zahl der Freunde dieser Edelmarke aus der Dominikanischen Republik.

Begehrtestes Objekt der Begierde: Die Fuente Fuente OpusX. Das offene Geheimnis ihres Erfolges sind die samtigen Rosado-Deckblätter, die auf der familieneigenen Plantage, Chateau de la Fuente, angebaut werden. Der Geschmack ist kräftig, ausbalanciert und aromatisch. Die guten Stücke sind allerdings nicht immer leicht zu bekommen, aktuell ist zum Beispiel die Kiste Opus X "22" als Limited Edition auf dem Markt: Sie beinhaltet acht einzigartige und sechs Formate der regulären Kollektion und ist weltweit auf 500 Stück limitiert.

Die 22 handgerollten Zigarren kommen auf ca. 1.400 Euro.

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Die sportliche Havana

Wenn es irgendwo um „Open“ geht, ist fast immer ein Golfturnier gemeint oder bei Zigarrenrauchern die erst drei Jahre junge Linie von Montecristo. Die vier Formate mit der für Havanas untypischen Leichte und den sportlich anmutenden Namen sind für die Kubaner die erfolgreichste Markteinführung aller Zeiten.

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Der Siegeszug der Open-Linie

Die vier Formate mit so sportlichen Namen wie Eagle und Master, die bei der weltweiten Markteinführung Ende Februar 2009 auf dem Zigarrenfestival in Havanna noch mit Skepsis begrüßt wurden, erlebt seit der Markteinführung in Deutschland einen wahren Siegeszug. Von der „Open“ gingen kurze Zeit später bereits 1000 Stück täglich über die Verkaufstresen. Damit ist diese Linie für den Exklusivimporteur kubanischer Zigarren nach Deutschland, 5th Avenue Products, der Shootingstar unter allen importierten kubanischen Zigarren.

Für Einsteiger und Raucher zu frühen Tageszeiten

 Was die neue Puro so beliebt macht, liegt für 5th-Avenue-Vertriebsleiter Ino Mühlmann auf der Hand: „Mit der Monte-Open beschreiten die Kubaner einen neuen Weg.“ Für eine Havanna sei die Zigarre außerordentlich leicht gemischt und deshalb sowohl für Einsteiger als auch für Raucher zu frühen Tageszeiten attraktiv, die sonst zu nicht-kubanischen Produkten greifen würden. Auch als Kombination zu filigranen Weinen oder leichteren Spirituosen eignet sich die Zigarre.

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Die Kubaner kombinieren Klassik und Moderne

Tradition und Moderne haben die Kubaner auch im Packungsdesign der Montecristo Open versucht, gleichermaßen widerzuspiegeln. Charakteristisch sind einerseits das typische, traditionelle Montecristo-Gelb sowie der klassische Montecristo-Ring. Neue Akzente soll andererseits das elegante Dunkelgrün der Packung zeigen, das sich auf einem zweiten Ring bei jeder Zigarre wiederfindet. Es erinnert an das berühmte „british racing green“.

Montecristo ist die meistverkaufte Zigarre

Für die staatliche Exportgesellschaft in Kuba, Habanos S.A., ist die Marke Montecristo ohnehin ein Exportschlager. Denn sie ist die meistverkaufte Zigarre in Deutschland und ebenso weltweit. Die Herkunft der Tabake entspricht dem Anspruch und der Tradition der Marke: Die Blätter stammen ebenfalls von den Plantagen der Vuelta-Abajo-Region, der Heimat des Tabaks, der zum Besten der Welt zählt. Wie es der Jahrhunderte alten kubanischen Tradition entspricht, werden die vier neuen Formate in der H.Upmann-Manufaktur in Havanna „totalmente a mano“, also vollständig von Hand, gefertigt.

Ein jährliches Golfturnier ist der Linie gewidmet

Auch mit den Namen für die jeweiligen Formate nimmt Kuba Anlauf in eine weltoffenere Zukunft. Denn mit Junior, Regata, Master und Eagle wurden erstmals sind nicht nur Anglizismen benutzt, sondern in einer Zeit der Antiraucherkampagnen sogar noch Bezüge zum Sport hergestellt. Seit der Markteinführung hat der Berliner Fachhändler Dr. Maximilian Herzog deshalb ein jährliches Montecristo Open Golfturnier auf der 18-Loch-Anlage des Golf und Country Clubs Motzener See, zu dem meist auch der kubanische Botschafter Raul Becerra erscheint.

Alle vier Formate jetzt auch im Tubo

Alle vier Formate werden inzwischen sogar im Tubo angeboten. Entsprechend der Bedürfnisse einer mobilen Zielgruppe sind sie sowohl in 20er-Kisten als auch in Kartonpackungen á 3 Stück erhältlich. Das größte Format der neuen Linie heißt Eagle, ein Name, der aus dem Golf-Sport stammt (zwei Schläge unter „Par“). Es wendet sich an aktive Menschen mit Zeit für eine große Zigarre (Länge 150 Millimeter, 54er Ringmaß). Mit dem Format Master ist erstmals eine klassische Robusto fester Bestandteil der Marke Montecristo geworden. Dieses Format (124 Millimeter, 50er Ringmaß) erfreut sich in den letzten Jahren vor allem bei jüngeren Aficionados wachsender Beliebtheit.

Die zwei Kleinen für den kürzeren Rauchgenuss

Die Regata ist eine Vitola im Figurado-Format. Sie erinnert an die Montecristo No. 2, erlaubt jedoch den feinen Genuss in kürzerer Zeit (135 Millimeter, 46er Ringmaß). Mit der Junior reagiert Habanos auf die aktuelle Situation, die durch weitreichende Rauchverbote gekennzeichnet ist. Sie ist das kleinste Format der neuen Linie (110 Millimeter, 38er Ringmaß).

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Die Enkelin des Tabakbarons

Das jährliche Familientreffen der Zigarrenbranche

Die Inter-tabac ist das jährliche Familientreffen der weltweit verstreuten Tabak-Branche. Für Zigarrenproduzenten, Accessoire-Hersteller und Importeure gehört es sich, dabei zu sein. Zum ersten Mal allerdings fehlt der "Tabakbaron", wie ihn die Branche nennt: Heinrich Villiger. Es waren einmal drei Eigentümer der großen und noch privat geführten Zigarrenunternehmen, und ich hatte das Glück, allen hin und wieder auch privat begegnen zu dürfen und inzwischen verstorben: Dr. Ernst Schneider hatte einst Davidoff groß gemacht, und Christian Burger von Dannemann. Allesamt Schweizer, alle drei keine Zahlenkrämer, sondern Visionäre und Individualisten, die es sich geleistet haben, egal vor wem auch immer, kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

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Erste Verhandlungen mit Fidel Castro

Trotz seiner 81 Jahre ist Heinrich Villiger noch immer einer der ganz Wilden. Der Mann, der nach der kubanischen Revolution als erster mit Fidel Castro über Zigarren verhandelte, ist noch heute mit seinem Unternehmen 5th Avenue Products der einzige Importeur kubanischer Zigarren nach Deutschland. In seinem Lager in Waldshut-Tiengen an der Schweizer Grenze lagern jeweils etwa vier Millionen Havannas, die eben dort auch eine gute Woche lang tiefgefroren werden, bevor sie an die Fachgeschäfte ausgeliefert werden. Denn das ist der einzige Weg, die eventuell mit den Tabakblättern eingerollten Eier des Tabakkäfers abzutöten, der sich ansonsten irgendwann durch die Humidore der Endverbraucher knabbern würde. Viele Aficionados, auch ich, kennen dieses unerfreuliche Erlebnis bereits.

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Enkelin Tilika teilt die Passion für den Tabak

Früher hat Tabakbaron Villiger an seinem Messestand am liebsten von seinen Hobbys erzählt: Tausende Kilometer lange Motorradtouren durch Südamerika, Jagdsafaris in Westafrika oder die neue Ernte auf seinem Bio-Bauernhof, aus dem er den nächsten Obstbrand brennen wird. Diesmal hat er das einzige Mitglied seiner Familie geschickt, das seine Passion für Tabak teilt: seine Enkelin Tilika. Noch vor dem Beginn ihres jetzigen Studiums der Betriebswirtschaft hat sie ihren Großvater auf die Tabakfelder Kubas begleitet.

Die Neue aus Kuba

Neu aus Havanna, erst seit ein paar Tagen und auch nur in Deutschland erhältlich: eine Escuderos von Sancho Panza. Sie gehört zu jenen Havannas, die Kuba jährlich länderspezifisch produziert. Diese "Edición Regional Alemania" ist auf 3000 Kisten mit je zehn Zigarren limitiert.

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Vuelta Abajo ist das beste Anbaugebiet für Tabak

Auch das Format Escuderos mit 155 Millimetern Länge und einem 50er Ringmaß, also eine längere Robusto, ist selten. Die Bezeichnung bezieht sich auf das literarische Vorbild des Markennamens, denn das Wort bedeutet im spanischen "Knappe" oder "Schildträger". Beinahe anderthalb Stunden erleben wir mit diesem großvolumigen Format eine mittelkräftige Mischung, die bis zum Ende annähernd gleich bleibt. "Es schlummert viel Potenzial in der Zigarre, sie sollte noch ein paar Jahre gelagert werden, so dass sich das Aroma voll entwickeln kann", sagt Tilika Villiger, die ihre eigenen Zigarren in einem Humidor lagert. Vor allem das Format der Zigarre gefällt der 23-Jährigen. "Eine Churchill wäre mir für tagsüber zu viel, eine Robusto zu wenig." Der Tabak für die Escuderos stammt übrigens von den besten Tabakfeldern Kubas, dem Vuelta Abajo.

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De Olifant

Manufaktur mit einem Elefanten als Markenzeichen

Bei Zigarren denken viele ja eher an Südamerika und die Karibik als ausgerechnet an Holland. Dabei hatte das Land allein schon durch die einst koloniale Bindung an Indonesien den direkten Zugang zu Sumatra-Tabaken, die zu den besten der Welt gehören. Die renommierteste Manufaktur ist De Olifant mit dem Elefanten als Markenzeichen. Am Stand des deutschen Exklusivimporteurs Kohlhase und Kopp in Rellingen treffe ich Thomas Klaphake auf eine Zigarrenlänge. Wir rauchen eine Tuit, von De Olifant natürlich.

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Die Liebe und der Zufall

Es war reiner Zufall, dass Thomas Klaphake ein Job in der einzigen, in Holland produzierenden Zigarrenmanufaktur angeboten wurde. Und eben dort fand er nicht nur sein berufliches Glück, sondern auch sein privates. In der Küche, bei einem Brötchen. Als er sich vor elf Jahren der neuen Belegschaft vorstellte, sah er sie: Maaike, eine Frau die jeden Raum mit ihrem Lachen ausfüllen kann. Sie ist die dritte Generation der De-Olifant-Zigarrenfamilie und eine von nur zwei Zigarrenrollerinnen weltweit mit europäischen Wurzeln. Für sie zumindest war es Liebe auf den ersten Blick, allein Thomas Klaphake konnte sich nicht vorstellen, dass eine "so tolle Frau nicht längst vergeben ist". Beide sind heute zusammen auf der Inter-tabac.

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Tabak aus Sumatra, Java, Brasilien und Kuba

Das Besondere an den Zigarren aus der holländischen Fabrik sind zwei Dinge: der Geschmack und die Lagerung. Das klassische Sumatra-Deckblatt, auch Sandblatt genannt, das Java-Umblatt und die Einlage aus Tabaken aus Sumatra, Java, Brasilien und Kuba geben den Zigarren von De Olifant ein unverwechselbares Aroma. Sie schmecken ein wenig nach Pfeffer und Kräutern. "Wenn man es mit einem Wein vergleicht, dann ist es wie ein Pinot Noir - kräftig und voll", beschreibt Thomas Klaphake.

Zigarren von De Olifant brauchen weniger Luftfeuchte

Im Gegensatz zu Zigarren etwa aus der Karibik brauchen die Zigarren aus seiner Manufaktur weniger Luftfeuchtigkeit bei der Lagerung in einem Klimaraum beziehungsweise Humidor, um den Geschmack zu bewahren: nämlich nur etwa 60 Prozent statt der sonst üblichen 70 bis 72 Prozent. "Einige Fachhändler haben deshalb zwei Klimaräume." Aber auch für die Zigarren aus Holland gilt wie für alle anderen: lieber ein wenig mehr Feuchte als zu wenig, denn Trockenheit lässt die Tabakblätter brechen. "Dann wird der Geschmack beißend und scharf." Ohne zusätzliche Befeuchtung sollten Zigarren also nicht liegengelassen werden, immerhin beträgt die Luftfeuchte in einer Wohnung vor alle m im Winter maximal 30 bis 40 Prozent.

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Jeden Donnerstag ist in der Fabrik Tasting

Etwa 4 Millionen Zigarren werden pro Jahr von De Olifant produziert. Jede der Linien soll unverwechselbar schmecken. Deshalb trifft sich Thomas Klaphake jeden Donnerstag um 13 Uhr mit drei Mitarbeitern zum Rauchen, um neue Blends zu testen. Was seinen Geschmack angeht, weiß der Holländer eigentlich immer, was er will. Bei der Liebe mußte seine Frau die Richtung vorgeben. Auf einer Überraschungsreise nach London hielt die Blonde in einem Pub um seine Hand an. Inzwischen haben die beiden drei Töchter.

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Rocky Patel's 1990 Vintage

Rocky Patel produziert Zigarren, liebt schöne Frauen und er ist kein Mann für Kompromisse. Vor allem nicht, wenn es um seine Zigarren geht. „Besondere Tage brauchen besondere Zigarren“, sagt er. Deshalb hat der Zigarren-Produzent aus Honduras für seine Serie Vintage 1990 ein zwölf Jahre gereiftes Deckblatt verwendet.

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Aromennuancen von Zedernholz und Espresso

Kennern zufolge, hängt der Geschmack sowohl von der Qualität als auch vom Reifegrad des Tabaks ab, was vor allem beim äußersten Blatt einer Zigarre entscheidend ist. Denn allein das Deckblatt kann bis zu 20 Prozent am Geschmack einer Zigarre ausmachen. Auch die Tabake für Umblatt und Einlage sind bei der Vintage 1990 vor der Rollung bereits bis zu sieben Jahre gereift, bis sie ihr volles medium-kräftiges Aroma mit Nuancen von Zedernholz und einer leichten Espressonote entfalten können.

156 Blends bis zur Vollendung

Bis Rocky Patel die perfekte Mischung für sein Flagschiff Vintage 1990 gefunden hatte, hat er sich eigenen Angaben zufolge übrigens durch ganze 156 verschiedene Blends geraucht. Das Highlight dieser Linie ist jedoch das Deckblatt: Rocky Patel verwendet ein zwölf Jahre gereiftes Broadleaf-Deckblatt aus Honduras, das über die Zeit an Stärke verloren, dafür aber an Komplexität und Aroma gewonnen hat. Das Umblatt stammt aus Nicaragua, die Einlage aus Nicaragua und der Dominikanischen Republik.

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Mehrfach preisgekrönte Linie

Für die Qualität der Produktion und die Aromen-Balance wurde die Vintage 1990 vom Cigar Aficionado bereits zwei Mal im Top-25-Ranking bei der Wahl zur besten Zigarre des Jahres genannt. Auch 2010 konnte die Marke überzeugen und wurde vom Magazin European Cigar Journal mit der Cigar Trophy in der Kategorie „Best Brand“ ausgezeichnet.

Wie ein Spitzencuvée im Weinsegment

Im Vergleich zur Konkurrenz aus Kuba liegen die Zigarren von Rocky Patel im Vorteil. Denn viele Havannas werden aus frischen Tabaken gefertigt und erreichen erst nach einigen Jahren Lagerung durch den Käufer ihren Geschmackszenit. Kein Wunder also, dass die Zigarren von Rocky Patel mittlerweile zu den weltbesten gezählt werden, vergleichbar mit Spitzencuvées im Weinsegment.

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Vom Anwalt zum Zigarrenproduzenten

Warum der Zigarren-Produzent so viel Energie und Zeit in den Blend einer einzigen Zigarre investiert hat? „Sie sind wie meine Kinder“, sagt der einstige us-amerikanische Prominenten-Anwalt, der schon mit Salma Hayek und Arnold Schwarzenegger am Filmset Zigarre rauchte. Dennoch macht der scheinbar nimmermüde 50-jährige Party-Fan kein Hehl daraus, dass er sich eigentlich eine Frau wünscht und vielleicht irgendwann auch reellen Nachwuchs. Gut, dass der Zigarrengenuss ja ohnehin verbindet und neue Kontakte schafft.

Sieben Formate voller Genuss

Die Linie Vintage 1990 gibt es in sieben Formaten von der Churchill bis zur Juniors unter anderem bei Zigarren Herzog in Berlin, www.zigarren-herzog.com; Tabak-Wutschke in Neubrandenburg, www.tabak-wutschke.de sowie beim Tabaccohouse Brinkmann in Schwerin und Wismar, www.tobaccohousebrinkmann.de. In Deutschland sind die Deluxe Toro zusätzlich im Metall-Tubo und die Robusto im Glas-Tubo erhältlich.

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Die Pariserin

Maya Selva lebt in Paris und Honduras und hat der deutschen Wiedervereinigung dennoch ein Denkmal gesetzt. Mit ihrer Zigarre „Barroco 1989“ von Flor de Selva sogar eines, das man rauchen kann. Denn Maya Selva ist weltweit die einzige Frau unter den Zigarrenproduzenten.

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Erinnerungen an den Mauerfall

Bei einer Berlin-Visite hatte sich Maya Selva an den Mauerfall erinnert, den sie gute 20 Jahre zuvor noch als Studentin für Mathematik miterlebt hatte. Mit ihrer alten „Ente“ und ein paar Studienfreundinnen war sie damals mitten in der Nacht von Paris in die deutsche Hauptstadt gefahren, um bei diesem Jahrhundertereignis dabei zu sein.

"Hoffnung, die Mauern versetzen kann"

Das Gefühl von „Hoffnung, die Mauern versetzen kann“, hat sie seitdem nicht vergessen. Wie sehr sich die Gesellschaft in der deutschen Hauptstadt seitdem zu „einer einzigartigen Mischung entwickelt hat, die auch den Genuss teilt“, wollte sie deshalb mit einem besonderen Produkt feiern. So ist die „Barroco 1989“ die erste Zigarre, die Maya Selva für ihre Marke Flor de Selva im Torpedo-Format und mit Maduro-Deckblatt entwickelt hat.

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Limitierte Produktion von Flor de Selva

Nur 200 Kisten wurden produziert und vom deutschen Exklusiv-Importeur Kohlhase und Kopp an Fachhändler ausgeliefert. Nur noch wenige davon sind erhältlich. Die limitierte Zigarre gibt es in 20er Kisten. Die in Mischung und Format gleiche Zigarre, allerdings mit Connecticut-Deckblatt ist als „Barroco“ vom Importeur zeitgleich dauerhaft ins Sortiment aufgenommen.

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Die erste Bio-Zigarre

Die Plasencia Reserva Organica ist weltweit die erste Zigarre, die komplett mit Tabaken aus zertifiziertem organischen Anbau in Nicaragua hergestellt wird. Sie stammt aus den Fabriken der Familie Plasencia, die Zigarren unter anderem für die Marken Rocky Patel und Flor de Selva produziert. Mit der Plasencia Reserva Organica sollte eine Zigarre kreiert werden, die so ursprünglich ist, wie zu den Anfängen der Zivilisation in Amerika.

 

Streit um die Bezeichnungen

Tabak und Rauchen wird nicht unbedingt mit Bio-Siegeln in Verbindung gebracht. Vielleicht ist genau das auch der Grund, warum die Markteinführung der Plasencia Reserva Organica sogar schon die Gerichte auf den Plan brachte. Seitdem sind Begriffe wie „natur“ oder „naturrein“, auch „bio“ oder „organisch“ ein Problem im Zusammenhang mit der Nennung der Zigarre, obwohl der Tabak auf nach internationalen Maßstäben zertifiziertem Boden gewachsen ist.

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Die Tabakfelder werden seit 2001 zertifiziert

Das Projekt, die erste Zigarre aus organischem Anbau zu produzieren, hatte die Familie bereits 1998 gestartet und ihre zwei Farmen bereits seit dem Jahr 2001 zertifizieren lassen. Hergestellt wird die Plasencia Reserva Organica aus Tabak, der auf den Feldern der Familie Plasencia in Esteli und Jalapa gewachsen ist. Da der Tabak ausschließlich von dort kommt, ist die Zigarre entsprechend limitiert. Die Plasencia Reserva Organica wird in fünf Formaten produziert: Churchill, Toro, Corona, Piramide und Robusto.

Anbau ohne Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel

Es wird nur kubanische Saat verwendet, die sich durch strenge Auswahl über mehrere Ernten als besonders geeignet für den nachhaltigen Anbau ohne Kunstdünger und chemische Pflanzenschutzmittel herausgestellt hat. Auf den Farmen werden anstelle von Kunstdünger zum Beispiel spezielle Zwischenernten gepflanzt. Sie werden nach der Blüte untergepflügt und liefern dem Boden Nährstoffe. Außerdem werden um das Tabakfeld Sonnenblumen gepflanzt, die bestimmte Insekten anlocken und dann wiederum Schädlinge beseitigen.

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Untypische Aromen für eine Zigarre aus Nicaragua

Aficionados im Preußischen Cigarren Collegium Berlin gehörten zu den ersten, die die Plasencia Reserva Organica zusammen mit dem deutschen Exklusivimporteur Pit Brockhausen von Charles Fairmorn testen konnten. Allesamt waren überrascht, denn die Zigarre hatte so rein gar nicht den „klassischen Nicaragua-Touch“. Stattdessen schmeckte sie leicht süßlich, präsentierte sich mittelkräftig und mit untypisch-großer Aromenvielfalt. Noch mehr überraschte die Entwicklung der Zigarre, denn sie ist abhängig vom Rauchverhalten: Wer sich keine Zeit lässt, den bestraft die Zigarre mit einem schärfer werdenden Geschmack.

 

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Die Marke Dunhill wurde bereits 1907 gegründet und galt damals in Kuba als einer der Vorreiter in der Tabakverarbeitung. Auf der Suche nach den besten Tabakregionen der Welt, ist Dunhill inzwischen in Nicaragua gelandet und produziert dort eine perfekte Zigarrenlinie namens Signed Range. Der Blend offeriert Genießern eine mittelstarke Zigarre mit für Nicaragua ungewöhnlich großem Aromenvolumen.

 

Die Kubanische Revolution vertrieb viele Tabakpflanzer

Es kommt nicht von ungefähr, dass in einigen lateinamerikanischen Ländern die handgerollte Premiumzigarre eine wichtige Rolle spielt. Immerhin liegen die Dominikanische Republik und Kuba als Vorreiter der Zigarrenproduktion sozusagen vor der Haustür. Klima und Boden in Nicaragua sind darüber hinaus sehr für den anspruchsvollen Zigarrentabakanbau geeignet. Einen wichtigen Faktor darf man nicht vernachlässigen: die Kubanische Revolution vertrieb viele Menschen, darunter auch Tabakpflanzer. In den 1960er Jahren ließen sie sich beispielsweise in Nicaragua und Honduras nieder, wo sie mit kubanischen Saaten Plantagen anlegten.

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Mikroklima und Boden sind perfekt für den Tabakanbau

Rohtabak-Experten in der ganzen Welt bescheinigen dem dortigen Mikroklima und der Bodenbeschaffenheit beste Qualität. Nachdem sich mittlerweile in Nicaragua und Honduras die politischen Verhältnisse stabilisiert haben, kommen aus diesen Ländern Premiumzigarren, die auch dem verwöhnten Zigarrenliebhaber ein außergewöhnliches Raucherlebnis vermitteln.

Unterschriften garantieren die Qualität der Dunhill Signed Range

Eine dieser besonderen Zigarren kommt von Dunhill: eine ganze Linie unter dem Namen Dunhill Signed Range, für die nur beste Tabake aus Nicaragua, der Dominikanischen Republik und Kamerun verwendet werden. Dieser Blend sorgt für intensive Noten, Komplexität und volles Aroma. Die Qualität jeder Kiste wird durch eine Unterschriftenkarte garantiert, die sowohl vom Roller als auch vom Qualitätskontrolleur, der jede handgefertigte Zigarre überprüft hat, unterzeichnet ist.

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Aromen von Kaffee, Zedernholz, Kräutern und Vanillesüße

Mit der Dunhill Signed Range erwartet den Connaisseur eine mediumstarke Zigarre mit angenehmen Aromen von Kaffee, Zedernholz, Kräutern und Maronen, ergänzt durch feine Pfeffernoten und eine angenehme Vanillesüße. Das vollmundige Geschmackserlebnis präsentiert sich bereits mit den ersten Zügen nach dem Anzünden und hält bei dieser Zigarre bis zum letzten Drittel durchgehend an. Auch der deutsche Exklusivimporteur Adam Kohlhase von Kohlhase und Kopp in Rellingen schätzt die Zigarre in seinem großen Repertoire. Sein Credo: „Nicht der Preis einer Zigarre ist Luxus, sondern die Zeit, die man sich nimmt.“

Die leichtere Linie von Dunhill

Vergleichsweise sparsam in seiner Intensität, auch was das Aromenvolumen angeht, wirkt eine andere Zigarrenlinie von Dunhill. Die Aged Cigars sind seit 1989 auf dem Markt und ebenfalls in tadelloser Qualität gefertigt. Für das Deckblatt wird ein Connecticut Shade verwendet, das Umblatt kommt aus Nicaragua und die Einlage aus der Dominikanischen Republik. Dieser Blend sorgt für cremige, zart-süße und leicht nussige Noten. Damit die Aromen sich entwickeln können, werden die Zigarren ein Jahr lang in mit Zedernholz ausgekleideten Reife-Räumen gelagert. Durch diesen Prozess entsteht eine der sanftesten und ausbalanciertesten Zigarren aus der Karibik.

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Cohiba Maduro

Zum jüngsten Zuwachs der Marke Cohiba zählt die Línea Maduro. Sie besteht aus drei Formaten, die sich durch besonders dunkle Deckblätter auszeichnen. Die „Capa madura“ - das dunkle Deckblatt - ist eines der großen Geheimnisse der Habanos-Zigarren und wird bei einem beträchtlichen Teil der Raucher auf allen Kontinenten zunehmend beliebter.

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Eine Reifezeit von mindestens zwei Jahren

Maduro 5 verkörpert das Beste in der Tradition des dunklen Cuba-Deckblatts. Der Verarbeitungsprozess beginnt mit der Auswahl der dicksten Blätter vom obersten Teil der Tabakpflanze, die ihre typisch dunklen Farbtöne durch einen vollkommen natürlichen Fermentationsprozess erreichen, was eine Reifezeit von mindestens zwei Jahren voraussetzt.

Eine typische, süßlich abgerundete Note

Warum die Nummer 5? Weil es die weltweite Führungsrolle der Cohiba verlangt, diese Linie mit einem Mehrwert auszustatten. Er besteht darin, die Reifelagerung des Deckblatts auf bis fünf Jahre zu verlängern. Dies verleiht der Maduro 5 eine typische, süßliche und abgerundete Note. Aufgrund der besonderen Deckblatt-Eigenschaften der Maduro 5 und des für eine Cohiba geforderten hohen Qualitätsstandards, hängt die Verfügbarkeit der Maduro 5 vom jeweiligen Vorrat an reifegelagerten Deckblättern ab.

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Spezielle Kennzeichnung auf dem Zigarrenring

Die Maduro 5 ist innerhalb der Marke durch ein spezielles Erscheinungsbild gekennzeichnet. So weist der Ring unter dem Logo der Marke einen schwarzen Streifen auf, in dem die Bezeichnung Maduro 5 aufgedruckt ist. Auch die Holzkisten sind dunkler im Vergleich zu den bestehenden Líneas Clásica und Siglo. Die Maduro 5 wird in drei verschiedenen Formaten angeboten.

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Das Geheimnis der Namen

Auch ihre Namen sind kein Zufallsprodukt. Denn wenn von Genios, Mágicos und Secretos gesprochen wird, zeigt dies, dass darin die ganze Kunst, das Wissen und jener Hauch Magie enthalten ist, den man nur in der Tradition der besten Cigarrenmacher (tabaqueros) Kubas findet.

Die Maduro gibt es in drei Formaten

Secretos ist das kleinste der drei Formate (40er Ringmaß, Länge 110 mm). Damit ist die Zigarre lang genug für ein leichtes, aber sehr intensives Raucherlebnis in kurzer Zeit. Mágicos ist etwas länger und mit einem größeren Ringmass (52 x 115 mm), was ein leichteres, gleichzeitig aber auch komplexeres Raucherlebnis ermöglicht. Genios ist das größte Format der Linie (52 x 140 mm). Alle drei Formate sind in zwei Kistengrössen zu 10 oder 25 Zigarren erhältlich.

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Romeo und Julia auf Kubanisch

Benannt nach William Shakespeares tragischem Liebespaar, gehen die Ursprünge der kubanischen Zigarrenmarke Romeo y Julieta auf das Jahr 1875 zurück. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zu einer der bekanntesten und meistverkauften Havannas.

 

Winston Churchill gab seinen Namen

Das populärste Format der Marke ist auch eines der größeren aus Kuba: Churchill.

Der Name steht wie kaum ein anderer für die traditionsreiche Geschichte der Zigarren. Immerhin war der Namensgeber und englische Staatsmann Winston Churchill einer der ganz großen Liebhaber der Marke Romeo y Julieta. Nach seinem Besuch in Havanna im Jahr 1946 wurde sein Lieblings-Format, das bis dahin Julieta 2 (Länge 178 mm, Ringmaß 47) hieß, nach ihm benannt.

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Bauchbinden mit dem Namen des Premierministers

Noch heute tragen die Churchills goldene Bauchbinden mit dem Namen des einstigen britischen Premierministers und Nobelpreisträgers. Im Jahr 2006 ergänzte die staatliche Exportabteilung Kubas Habanos S.A. das Sortiment der Marke durch das Format „Short Churchill“ für einen weitaus kürzeren Rauchgenuss bei etwas größerem Ringmaß (50 Millimeter) und gleichem Blend.

Die Große als kurze Version stürmt die Top Ten

Im Jahr 2010 präsentierte Habanos eine weitere Vitola, die die Lücke zwischen der Churchill und der Short Churchill schließt: die Wide Churchill. Ihr Format ist mit einer Länge von 130 Millimetern und einem stattlichen Ringmaß von 55 Millimetern einzigartig im Portfolio von Habanos. Die Vitola de Galera, der Produktionsname dieses knuffigen Formats, lautet „Montesco“ und entstammt ebenfalls Shakespeares berühmtem Drama. Mit diesem Format wurde Romeo y Julieta, die übrigens zur meistverkauften Habanos-Marke in Deutschland avanciert ist, um ein attraktives Format reicher. Innerhalb weniger Monate erstürmte die Wide Churchill die Top Ten der bestverkauften kubanischen Zigarren. Eine derartige Erfolgsgeschichte ist selbst für eine neue Havanna erstaunlich.

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Wide Churchills punkten durch ihr großes Ringmaß

Das große Ringmaß bringt die ausgewogene Tabakmischung der Wide Churchills gut zur Geltung. Mit ihren feinen Aromen kommt sie eher mittelkräftig daher und ist deshalb sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Aficionados interessant. Sie ist ist in 10er- und 25er-Kisten verfügbar.

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Die Geschichte hinter dem Namen

Dass die Zigarren nach Romeo y Julieta benannt wurden, ist übrigens der Vorliebe der Zigarrenroller für diese Liebesgeschichte von Shakespeare zu verdanken. Traditionell wurden die Roller während ihrer Arbeit von Vorlesern unterhalten und die Marken dann mitunter nach deren Lieblingslektüre benannt. Deshalb heißt auch Zigarrenmarke "Montecristo" nach der ebenso tragischen Geschichte des Grafen...

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Cohiba Behike

Sie galt als das am besten gehütete Geheimnis von Kubas Vorzeige-Zigarrenmarke Cohiba: die neue Super-Premiumlinie Behike. Im Jahr 2010 stellte die staatliche Exportfirma Habanos s.a. die neue Zigarre der Weltöffentlichkeit vor, die dann viele Monate nicht erhältlich war. Neben der Línea Clásica, der Línea 1492 und der Línea Maduro 5 bildet sie die stärkste Serie innerhalb der Habanos-Spitzenmarke Cohiba.

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Ursprünglich nur den Staatsgästen von Castro vorbehalten

Die Behike, was in der Sprache der Taino-Indianer soviel bedeutet wie Medizinmann, ist die mittlerweile vierte Linie von Cohiba. Fidel Castro teilte seine Lieblingszigarre lange Zeit nur mit seinen Staatsgästen. 1982 wurde die drei Mal fermentierte Zigarre dann im Madrider Ritz Hotel freigegeben. Charakteristisch für diese Vitolas ist das berühmte Zöpfchen am Mundstück der Zigarren, das bereits von den Coronas Especiales und Lanceros der Línea Clásica bekannt ist.

Limitierte Verfügbarkeit der verwendeten Tabake

Einzigartig und erstmalig in der Welt der kubanischen Premiumzigarren, verwendet man für Cohiba Behike einen vierten Einlagetabak („Fortaleza 4“), der Medio Tiempo genannt wird. Er bezeichnet die zwei Blätter an der Spitze der Tabakpflanzen, die unter freier Sonne angebaut werden. Sie bringen eine unglaubliche Aromenvielfalt und ausgeprägte Stärke mit sich, die ohne Zweifel ihresgleichen in der Welt der Zigarre sucht. Allerdings bildet nicht jede Pflanze diese Blätter aus, und so steht nach sorgfältiger Selektion und Lagerung immer nur eine begrenzte Menge für die Fertigung der Cohiba Behikes zur Verfügung. Es ist also zu befürchten, dass es bei der Lieferung der Behike in Zukunft immer wieder zu Engpässen kommen könnte. Aber das schürt ja bekanntlich zusätzliche Begehrlichkeiten.

Nur die besten Torcedores rollen Behike

Die Zigarren richten sich vor allem an erfahrene und anspruchsvolle Aficionados. Ausschließlich eine Auswahl der besten Tabake ausgewählter Plantagen der Regionen San Luis und San Juan y Martinez aus dem besten Anbaugebiet Kubas, dem Vuelta Abajo, ergibt die Grundlage für diese besonderen Havannas. Jedes der drei Formate verfügt zudem über eine eigenständige Tabakmischung. In der Cohiba-Manufaktur „El Laguito“ hat man eine Gruppe der besten Torcedores eigens für die Fertigung der Zigarren der Línea Cohiba Behike ausgebildet.

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Drei Cohibas mit besonders üppigem Ringmaß

Die drei Formate der neuen Behike-Linie sind jeweils nach ihrem besonders üppigen Ringmaß von 52, 54 und 56 Millimetern benannt und kamen bei ersten Tastings unter Aficionados gut an. So erntete die „schmalste“ der dicken Varianten (Cohiba Behike 52) bei einem Tasting im Salon von "Zigarren Herzog am Hafen" in Berlin beste Kommentare, was ihre Aromenvielfalt angeht. Einig sind sich geübte Raucher auch darin, dass sie noch nie eine so starke Cohiba geraucht haben. Es ist eben keine Zigarre, die man nach seinem Frühstückskaffee rauchen würde, sondern eher ein paar Stunden später zu einem süßlichen Rum oder Portwein. Auch über das große Potenzial, das in der noch relativ jungen Zigarre steckt, läßt sich nicht streiten. Die Komplexität der Aromen ist vielversprechend, aber die typischen Heu- und Honig-Noten etwa haben sich noch nicht ganz entfaltet. Eine Lagerzeit von fünf Jahren könnte einen Hochgenuss bedeuten. Großartig ist definitiv bereits jetzt das Design der 10er-Lackkisten, in denen die Behike-Zigarrenerhältlich sind. Jede Zigarre verfügt über einen vollkommen neu gestalteten Ring, der zwei Hologramme aufweist.

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Traditionelle Havanas

Aficionados, die Havannas lieben, sind ja das Warten vor allem auf Sondereditionen gewöhnt. Diesmal war es besonders lange. Mit den Ramon Allones Allones Extras ist ein weiteres Format der Edición Limitada 2011 angekommen, das es momentan nur von eben dieser Marke gibt.

 

Das Konzept der Limitadas

In den letzten Jahren ist das Interesse an außergewöhnlichen Zigarren immer weiter gestiegen. Zigarren also, die nicht zum Standardsortiment der Marken gehören, die ein besonderes Format aufweisen und die, auch das gerade für Sammler nicht unwichtig, nur in begrenzter Stückzahl gefertigt werden. Zu diesen Zigarren gehören auch die der Edición Limitada, die jedes Jahr in Kuba mit besonderer Sorgfalt aufgelegt werden.

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Exklusiv und mit besonderem Format

Im Jahr 2000 führte die staatliche kubanische Exportfirma Habanos s.a. dieses Konzept ein. Während zu Anfang teilweise bis zu sechs Zigarren pro Jahr präsentiert wurden, waren es in den vergangenen Jahren jeweils drei pro Jahr. Sie bestechen weniger durch ihre Verpackung als vielmehr durch ihre Exklusivität. Als Formate wählen die Kubaner die, die normalerweise nicht zum Sortiment gehören oder jene, die besonders beliebt sind.

Wiederauflage des historischen Zigarrenrings

Die Neue aus Havanna hat das Format einer „Francisco“ mit einer Länge von 143 Millimetern und 44er Ringmaß, das derzeit nur als Corona Extra der Marke Bolívar gefertigt wird. Eine Besonderheit der Allones Extra besteht in der Wiederauflage des historischen Zigarrenrings der traditionsreichen Habanos-Marke, der seit den 1970er-Jahren nicht mehr verwendet wurde. Zigarren von Ramon Allones gibt es bereits seit dem Jahr 1837. Damit gehört sie zu den ältesten, heute noch existierenden Marken.

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Eine Zigarre mit großem Reifepotenzial

Die Limitada fällt vor allem durch ihre Stärke auf: Sie wirkt roh, schmeckt eher herb-erdig und kommt ohne die havanna-typische Süße daher, was an ihrer Jugendlichkeit liegen kann. Wer sich gedulden kann, sollte also auf das Reifepotenzial der Zigarre setzen und sie in seinem Humidor wenigstens ein Jahr lang "vergessen".

Der Geschmack erinnert an alte Zeiten

Die Tabakmischung der Neuen erinnert an den Geschmack der Havannas, wie es sie vor der kubanischen Revolution 1959 gab. So wurde selbst die Montecristo 2 noch vor ein paar Jahrzehnten in der Literatur als eine der kräftigsten Zigarren bezeichnet, was inzwischen längst nicht mehr zutrifft.

Besonders dunkle und ölig glänzende Deckblätter

Ein intensiver und komplexer Geschmack bei ausgeprägter Stärke kennzeichnet die Mischung Allones Extras. Die besonders dunklen, ölig glänzenden Deckblätter wurden natürlich fermentiert. Sie stammen vom obersten Teil ausgewählter Corojo-Pflanzen, die für die Produktion von Deckblättern kultiviert werden.

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Tabak aus dem besten Anbaugebiet Kubas

Für die Fertigung der Allones Extras werden ausschließlich mindestens zwei Jahre reifegelagerte Tabake für Einlage, Um- und Deckblatt verwendet. Sie stammen von den besten Vegas Finas de Primera aus der Vuelta-Abajo-Region, der Heimat des Tabaks, der zum Besten der Welt zählt. Die Ramon Allones Allones Extras gibt es in den klassischen grünen verzierten Kisten à 25 Stück bei Habanos-Specialists und anderen ausgewählten Fachhändlern.

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